Physiognomie

Die wechselseitigen Vorgänge zwischen Körper, Kopf und Gesicht

Aus der Physiognomie kann man den Charakter, die Talente und Begabungen der betreffenden Person erkennen, weil die Physiognomie genau das Innere, Geistige eines Individuums mit mathematischer Genauigkeit widerspiegelt. Die Talente und Begabungen eines Menschen drängen im Alltag, auch unabhängig von äusseren Impulsen, zur Verwirklichung (Aerni, 2003).

Am Gesicht ist wahrnehmbar
  • Das unbewusste Innere. Es wird durch das vegetative Nervensystem und die Hormone sowie durch die Blut- und Lymphbahnen vermittelt.

  • Das bewusst Körperliche. Es wirkt durch das Gehirn und seine Nerven auf die Augen und die Gesichtsmuskeln.

  • Die bewusst wahrgenommenen Reize der Umwelt. Sie werden über die Sinnesorgane und Gehirnnerven dem Gehirn und durch die Hirnbewusstseinszentren dem Gesicht und den Augen wieder durch Gehirnnerven vermittelt.

Aber nicht nur im Gesicht, sondern an der ganzen Physiognomie eines Menschen kommt die ganze individuelle Persönlichkeit zum Ausdruck.

Die Gesichts-, Gehirn- und Schädelentwicklung einer Person steht in einem direkten Zusammenhang mit der Gesamtkörperentwicklung. Diese steht wiederum im Zusammenhang mit der natürlichen Umwelt (Aerni, 2003, S. 229 ff.). Die einmal geprägte Form des Gesichts wirkt auf den Schädel und das Gehirn zurück. Die direkte Beziehung zwischen dem Gesicht und Gehirn wird durch die Gehirnnerven ermöglicht.

Temperament & Impuls [weiterlesen]

Quelle

Aerni, F. (2003). Lehrbuch der Menschenkenntnis: Einführung in die Huter’sche Psychophysiognomik und Kallisophie. Carl-Huter-Verlag.

Ⓒ Roberto Bertozzi

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